Blog-Sothoth

Eine kurze Geschichte des Cthulhu-Mythos

Was ist der Cthulhu-Mythos? Wie ist er entstanden und wohin hat er sich seitdem weiterentwickelt? Und warum fasziniert er mich und viele andere Menschen weltweit so sehr?

Offensichtlich sind H. P. Lovecraft und der Cthulhu-Mythos meine Passionen, sonst gäbe es Blog-Sothoth nicht und ich wäre nicht der deutschen Lovecraft Gesellschaft (dLG) beigetreten. Damit stehe ich nicht allein: Weltweit gibt es Liebhaber des Mythos und von cthuloiden Werken, sei es Literatur, Filme oder Spiele.

Als ich vor zwei Jahren das erste Mal das Wort „Cthulhu-Mythos“ hörte, hatte ich noch keine Vorstellung, wie komplex dieser Begriff in Wirklichkeit ist. Von Cthulhu hatte ich schon früher gehört – an dem tentakeligen Monster mit den Drachenflügeln kommt man in der Popkultur kaum vorbei. Anfangs nahm ich an, dass er der Mittelpunkt dieses Mythos sei und sich alles um ihn drehe.

Tatsächlich beschreibt der Terminus „Cthulhu-Mythos“ viel mehr, ja, es steht für ein ganzes Paradigma. In diesem Beitrag erkläre ich, wie der Mythos entstand, was die Idee dahinter war, wie er sich fortentwickelte, was er heute umfasst… und warum der Begriff „Cthulhu-Mythos“ vielleicht überholt werden sollte.

Das kosmische Grauen von H. P. Lovecraft

In seinen 46 Lebensjahren schrieb H. P. Lovecraft (*1890, †1937) etliche Geschichten, Artikel, Essays, Gedichte und Briefe. Seine unheimlich-phantastischen Geschichten wurden in diversen Pulp-Magazinen veröffentlicht wie etwa Weird Tales.

H. P. Lovecraft, 1934 (Quelle: H. P. Lovecraft Photo Gallery).

In Lovecrafts Werken steht das kosmische Grauen im Mittelpunkt. In einem Brief schrieb Lovecraft im Jahr 1927 über dieses Konzept:

Alle meine Erzählungen basieren im Wesentlichen auf dem Grundsatz, dass gewöhnliche menschliche Gesetze & Interessen im ungeheuren Gesamtkosmos weder Gültigkeit noch Bedeutung haben … Um zum Wesen des wahrhaftigen Kosmos vorzudringen, ob zeitlich, räumlich oder dimensional, muss man vergessen, dass solche Dinge wie organisches Leben, Gut & Böse, Liebe & Hass & alle hiesigen Eigenschaften einer unbedeutenden & vergänglichen Rasse namens Menschheit überhaupt existieren.

H. P. Lovecraft: Selected Letters II (1925-1929). Hrsg. August Derleth und Donald Wandrei. Arkham House, USA: 1968.

In Lovecrafts Universum ist der Mensch also nicht die Krone der Schöpfung, sondern ein bedeutungsloses und schwaches Wesen. Die mächtigen, teilweise gottgleichen Entitäten interessieren sich kaum für die Menschheit. Nur zufällig kreuzen sich die Wege von Menschen mit dem Mythos, der so fremdartig und entsetzlich ist, dass diese Konfrontation den Menschen unweigerlich in den Wahnsinn führen muss.

Diese Vorstellung taucht immer wieder in Lovecrafts Kurzgeschichten auf. Um ein paar Beispiele zu nennen:

  • In Dagon trifft ein Schiffsbrüchiger auf einer Insel auf ein fürchterliches und gigantisches Monster. Dieser Anblick brennt sich für immer ein. Nach seiner Rettung kann der Protagonist an nichts anderes denken, er halluziniert, wird süchtig nach Morphium und sieht letztendlich nur noch den Selbstmord als Lösung.
  • In Cthulhus Ruf tötet Cthulhu fast alle Mitglieder einer Schiffsbesatzung. Nur zwei Männer können fliehen. Der Anblick Cthulhus hat die beiden Männer jedoch gebrochen: Der eine erleidet einen Nervenzusammenbruch und einen manischen Lachanfall. Kurz danach stirbt er daran. Der andere kehrt zwar heim, kommt aber nicht zur Ruhe und wünscht sich den Tod herbei, auf dass dieser die Erinnerungen an Cthulhu auszulöschen vermöge.
  • Das berüchtigte Necronomicon, ein fiktives Buch, in dem viele Informationen zum Mythos gesammelt sowie diverse Zaubersprüche und Riten enthalten sind, führt den Leser ebenfalls in den Wahnsinn – insbesondere dann, wenn er keine Wahl hat als dem Gelesenen zu glauben. In Die Berge des Wahnsinns hat ein Student zwar das Necronomicon durchgelesen. Doch einen Nervenzusammenbruch erleidet er erst, als er einer Mythos-Kreatur aus dem Buch begegnet. In diesem Augenblick realisiert er, dass die Inhalte im Necronomicon der Wahrheit entsprechen, und verfällt dem Wahnsinn.

Der Mensch kann somit nicht gleichzeitig sowohl nach Trost im Leben als auch der Wahrheit über den Kosmos streben.

Lovecrafts Open-Source-Universum

Einen Cthulhu-Mythos hat Lovecraft so wahrscheinlich nicht geplant. In seinen ersten Geschichten treten diverse Kreaturen und Entitäten in seinen Geschichten auf, die zunächst in keinem Zusammenhang miteinander stehen. Erst später greift Lovecraft seine früheren Schöpfungen auf und verwebt sie in ein großes Ganzes:

  • Dagon aus der gleichnamigen Kurzgeschichte von 1917 erhält eine größere Bedeutung in Schatten über Innsmouth (1931) und sogar seinen eigenen Kult, dem Esoterischen Orden von Dagon.
  • Die fiktive Stadt Arkham wird in Das Bild im Haus (1920) und die Miskatonic-Universität in Herbert West – Der Wiedererwecker (1921/22) erwähnt. Später werden Arkham und seine Universität immer detaillierter ausgebaut und zu Schauplätzen größerer Geschichten, wie etwa in Das Grauen von Dunwich (1928), Der Flüsterer im Dunkeln (1930) und Träume im Hexenhaus (1932).
  • Überhaupt werden Entitäten oft im Kontext von okkultem und entsetzlichem Wissen erwähnt. So fallen die Namen von Cthulhu, Yog-Sothoth und Nyarlathotep oft in Geschichten, die nicht direkt mit ihnen zu tun haben.

Lovecraft recycelt dabei nicht nur seine eigenen Schöpfungen. So kann man in seinen Werken auch Erwähnungen von Hastur finden, einer mysteriösen Gestalt in Robert W. Chambers‘ Der König in Gelb, dessen Ursprung wiederum eigentlich bei Ambrose Bierce‘ Haïta the Shepherd liegt. Auch Tsathoggua und das Buch von Eibon erwähnt Lovecraft, welche ursprünglich aus Clark Ashton Smiths Hyperborea-Zyklus stammen.

Cthulhus Name fällt oft in Lovecrafts Geschichten. Diese Skizze von einer Skulptur Cthulhus hat Lovecraft am 11. Mai 1934 gezeichnet (Quelle: Brown University Library).

Gleichzeitig ermunterte Lovecraft seine schriftstellerischen Freunde dazu, sich auch seiner Gestalten zu bedienen. So schrieb er 1931 an August Derleth:

Je mehr diese synthetischen Dämonen von verschiedenen Autoren ausgearbeitet werden, desto besseres Hintergrundmaterial geben sie ab. Ich will, dass andere meine Azathoths & Nyarlathotheps benutzen & werde mich meinerseits Klarkash-Tons Tstogghua, Ihres Mönchs Clithanus & Howards Bran bedienen.

David E. Schultz und S. T. Joshi: Essential Solitude: The Letters of H. P. Lovecraft and August Derleth. New York, NY, USA: Hippocampus Press, 2013, S. 353.

Lovecraft betrachtete sein Universum also als „Open Source“: Jeder kann sich daraus bedienen und jeder kann ihn um eigene Schöpfungen bereichern. Diese Tradition setzt sich bis heute fort und hat zum Teil auch widersprüchliche Erzählungen hervorgebracht, die aber nicht im Widerspruch zu Lovecrafts Konzept stehen: Die kosmische Wahrheit ist so fremdartig, dass kein Mensch sie begreifen kann. Menschen entwickeln bloß Namen für die Phänomene, und scheinbare Widersprüche erscheinen nur als solche, weil der Mensch nicht in der Lage ist, den Mythos zu durchschauen.

Der Cthulhu-Mythos von August Derleth

Zu seinen Lebzeiten schaffte es Lovecraft nie über den Rang eines schlecht bezahlten Pulp-Magazin-Autors hinaus. Nach seinem Tod wären seine Werke bestimmt untergangen, wären nicht seine Freunde August Derleth und Donald Wandrei gewesen. Sie gründeten den Arkham House Verlag, klaubten die Werke von Lovecraft zusammen und machten sie über ihren Verlag zugänglich für die Nachwelt.

August Derleth, 1962 (Quelle: August Derleth: 100 Books. Sauk City, WI, USA: Arkham House, 1962).

Es waren insbesondere die unermüdlichen Anstrengungen von August Derleth, denen die Renaissance von Lovecrafts Werken wohl zu verdanken ist. Es war auch August Derleth, der den Begriff „Cthulhu-Mythos“ etablierte und weiter ausbaute. Zugleich steht er für seine Neu-Interpretation des Mythos in der Kritik:

  • Derleth, ein gläubiger Christ, behauptete, der Cthulhu-Mythos stimme in seinen Grundzügen mit der christlichen Mythologie überein. Dies steht im Kontrast zu Lovecrafts ablehnender Haltung gegenüber dem Christentum und seiner Selbstbezeichnung als Skeptiker und zynischen Materialisten.
  • Dem christlichen Dualismus folgend sah Derleth im Cthulhu-Mythos einen Kampf zwischen Gut und Böse, wobei die Älteren Götter für das Gute und die Großen Alten für das Böse standen. Auch das widerspricht Lovecrafts Vorstellung eines Kosmos, in dem es solche Kategorien wie Gut & Böse nicht gibt (siehe oben).
  • Derleth nahm auch eine Kategorisierung der Entitäten vor gemäß den vier Elementen Feuer, Wasser, Luft und Erde. So ordnete er z.B. Cthulhu dem Wasser-Element und Nyarlathotep dem Luft-Element zu. Weil es keine passende Entität für das Feuer-Element gab, erfand er kurzerhand u.a. Cthugha, einen Großen Alten, der einen lebendigen Feuerball darstellt. Eine Kategorisierung jedweder Art widerspricht aber erneut Lovecrafts Konzept des Kosmos, in dem es keine menschlichen Gesetzmäßigkeiten gibt.

Ein weiterer Kritikpunkt stellt der Terminus „Cthulhu-Mythos“ selbst dar. Diesen habe August Derleth selbst eingeführt, während Lovecraft eher von einem „Arkham-Zyklus“ oder auch „Yog-Sothotherei“ (original: „yog-sothothery“) sprach. Dies würde auch mehr Sinn ergeben, wenn man bedenkt, dass Cthulhu „nur“ ein mächtiges außerirdisches Monstrum ist, während Yog-Sothoth einen allwissenden Gott von Zeit und Raum darstellt.

David E. Schultz, der u.a. zusammen mit S. T. Joshi diverse biographische Werke über Lovecraft herausgegeben hat, schreibt dazu:

Derleths Cthulhu-Mythos ist im besten Falle eine künstliche, starre Systematisierung von Lovecrafts Erzählungen, die auf einer Fehlinterpretation durch jemanden beruht, dem das Verständnis für Lovecrafts Weltsicht fehlte … Lovecrafts Erzählungen beruhen auf seiner eigenen Weltanschauung, während Derleths Interpretation auf Derleths Weltanschauung beruht.

David E. Schultz: „Who needs the Cthulhu Mythos?“, A Century Less a Dream: Selected Criticism on H. P. Lovecraft. Hrsg. Scott Connors. Holicong, PA, USA: Wildside Press, 2002.

Daher fordern einige, den Begriff „Cthulhu-Mythos“ zu verwerfen. Problematisch dürfte dabei sein, wie stark sich sowohl der Begriff als auch Derleths Sichtweise heutzutage etabliert haben. Dennoch gibt es heutzutage Bemühungen, auf andere Begriffe, etwa Lovecrafts eigene Bezeichnung „yog-sothothery“, auszuweichen.

Der Cthulhu-Mythos von heute

Heute umfasst der Mythos einen bunten Blumenstrauß an Geschichten, Entitäten, Orten, fiktiven Werken und Legenden. Wie in einer echten Mythologie sind widersprüchliche Erzählungen vorhanden und es ist fraglich, ob es überhaupt eine Person auf der Welt gibt, die alle Geschichten kennt und den Überblick über alle Schöpfungen besitzt, die im Laufe der Zeit dem Open-Source-Universum von Lovecraft hinzugefügt worden sind.

Einflüsse seitens Rollenspielern

Einflussreiche Beiträge zum Mythos kamen auch aus Seiten von Rollenspielern. Im Jahr 1981 veröffentlichte Chaosium sein Rollenspiel-System Call of Cthulhu, das im deutschen Sprachraum schlicht als Cthulhu von Pegasus vertrieben wird. Während es in Lovecrafts Geschichten meist um den einsamen Erkunders geht, der sich alleine den übernatürlichen Schrecken stellen muss, ist es im Rollenspiel eine Gruppe von Ermittlern, die sich gemeinsam dem Grauen stellen. Hier kommt es natürlich auf die Ausgestaltung des einzelnen Spielleiters an, doch kann man beim Rollenspielen schnell die Hilflosigkeit des Menschen gegenüber dem kosmischen Grauen vergessen. Man denke dabei an das berühmtere Dungeons & Dragons, bei dem die Spieler quasi Superhelden darstellen, die mit den bekämpften Monstern auf gleicher Augenhöhe stehen.

Der Cthulhu-Mythos kann im Cthulhu-Rollenspiel „live“ erlebt werden.

Damit erinnern Cthulhu-Rollenspiel-Partien häufig an Lovecrafts Geschichte Das Grauen von Dunwich, in der Professoren der Miskatonic-Universität das Necronomicon studieren, um einen Bannspruch gegen das Amok laufende Monster zu finden, das in Dunwich sein Unwesen treibt. Auf diese Weise gewappnet können die Professoren das Grauen tatsächlich bannen, bevor es größeren Schaden anrichtet. Dies ist aber eher die Ausnahme bei Lovecrafts Geschichten, in denen die Protagonisten meist nicht derartig ausgerüstet und erfolgreich sind.

Das Rollenspielen führte zu mehr Kategorisierungen, als Derleth eingeführt hatte, gab den Entitäten Namen, konkrete Werte und Fähigkeiten, was ihre Mysteriösität meiner Meinung nach aufweichte. Zahlreiche Autoren fügten ihre eigenen Versionen von Mythos-Entitäten und Kreationen hinzu, sodass der Cthulhu-Mythos wuchs und wuchs, und immer noch wächst.

Kann man das Rollenspiel, so wie es heute ist, auf die Wurzeln des Mythos zurückführen, also auf die hilflose Einzelperson, die sich alleine dem Schrecken stellen muss? Hierzu hat sich auch Chaosium Gedanken gemacht und Solo-Abenteuer veröffentlicht, die sich ohne Spielleiter spielen lassen können ganz wie in „Choose Your Own Adventure“-Büchern. Ansonsten finden sich ein paar fan-gemachte One-On-One-Szenarien, die man mit einem Spielleiter und einem Spieler spielen kann, aber davon gibt es nicht sehr viele. Der Schwerpunkt liegt eher auf Kleingruppen von 3-5 Spielern.

Allerdings sind One-On-One-Spiele im Cthulhu-Rollenspiel-System nicht so einfach. In solchen Partien wird es problematisch, alles von Würfelwürfen abhängig zu machen, und Kämpfe können rasch tödlich enden, wenn man dem Spieler keine NPCs oder andersweitige Hilfe zur Seite stellt. Ein One-On-One-Spiel muss sich daher mehr auf das Erzählen selbst und weniger auf das Würfeln konzentrieren, oder man muss es schaffen, dass ein Würfelwurf nicht entscheidend für den Fortgang der Geschichte ist.

Beiträge moderner Autoren

Abseits von Rollenspiel-Publikationen werden auch heute noch Geschichten und ganze Romane geschrieben und veröffentlicht, die sich im lovecraftschen Universum bewegen. Hierzu kann man auf GoodReads unter dem Genre „Lovecraftian Horror“ einiges finden und auch im deutschen Sprachraum veröffentlicht z.B. der Blitz-Verlag in seiner Reihe Lovecrafts Schriften des Grauens die cthuloiden Werke heutiger Autoren.

Unter den moderneren Werken finden sich nicht nur solche, die den Stil des subtilen Horrors nachahmen, den Lovecraft durchweg ausgeübt hat. Konkretere Beschreibungen blutiger und obszöner Sachverhalte, wie sie heutzutage in Horror-Literatur üblicher sind als in den 1920er Jahren, liefert beispielsweise der Extreme-Horror-Autor Edward Lee, der mit Der Besudler auf der Schwelle oder jüngst mit Die Romanze von Dunwich seine eigenen Hommagen an Lovecraft geschrieben hat.

Schlussgedanken

Der Cthulhu-Mythos fasziniert noch heute viele Menschen, unter anderem auch mich. Es ist die Tiefe und Komplexität des Mythos, die mich reizen: Es gibt scheinbar unendlich viel zu entdecken und so viele Bücher zu lesen. Es macht Spaß, dabei neue Entitäten, Interpretationen oder Verzahnungen mit vorherigen Erzählungen zu finden, und sich selbst Gedanken zu machen, denn: Der Cthulhu-Mythos entspricht weder einer Wissenschaft noch einer Wahrheit, er ist eher ein Kunstwerk und jeder kann seine eigene Fantasie einsetzen, um sich seine eigenen Erklärungen und Interpretationen zu erschaffen.

Die Wirkung des kosmischen Grauens in den Geschichten ist zwar subtil, aber da, wenn man sich auf den Mythos einlässt. Stellt man sich vor, dass der Cthulhu-Mythos der Wahrheit entspricht, so sind seine Implikationen gewaltig und überschreiten jedes Grauen, das in der Realität möglich wäre. Denn Lovecrafts Werke handeln über Kräfte, die sich jeder menschlichen Kontrolle und jedem Verständnis entziehen. Das macht lovecraftschen Horror für mich so viel eindrucksvoller als realitätsnahen Horror. Die Realität ist sowieso schon grausam genug – warum sollte ich also darüber noch etwas lesen wollen?

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